<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>
<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xml:id="listperson.xml">
   <teiHeader>
      <fileDesc>
         <titleStmt>
            <title level="a">Heller, Erich. "Karl Kraus (1954)." In: EH: Studien zur modernen Literatur. Frankfurt: Suhrkamp 1963, 53–90.</title>
            <title level="m">Digitale Karl-Kraus-Bibliographie. Digitalisierte Fassung von Sigurd Paul Scheichls Kommentierter Auswahlbibliographie zu Karl Kraus</title>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1036708799">Bernhard Oberreither</editor>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1043833846">Peter Andorfer</editor>
         </titleStmt>
         <publicationStmt>
            <p>Publication Information</p>
         </publicationStmt>
         <sourceDesc>
            <p>Information about the source</p>
         </sourceDesc>
      </fileDesc>
   </teiHeader>
   <text>
      <body>
         <listBibl>
            <bibl xml:id="kab-entry-2.2.06" n="Heller, Erich. &quot;Karl Kraus (1954).&quot; In: EH: Studien zur modernen Literatur. Frankfurt: Suhrkamp 1963, 53–90." prev="kab-entry-2.2.05" next="kab-entry-2.2.06.1">
               <num type="id">2.2.06</num>
               <num type="category">2</num>
               <author key="#kab-pers-00118">Heller, Erich</author>
               <title level="a">Karl Kraus (1954)</title>
               <title level="m">EH: Studien zur modernen Literatur</title>
               <pubPlace key="#kab-place-00019">Frankfurt</pubPlace>
               <publisher key="#kab-org-00165">Suhrkamp</publisher>
               <date when="1963">1963</date>
               <biblScope>53–90</biblScope>
               <title level="s">edition suhrkamp</title>
               <num type="series">42</num>
               <note type="comment">Identisch mit K 20 und K 2061. Geht von dem Konfuzius-Zitat
                        über die Sprache – das K. von Heller erfahren hatte – und von K.'s
                        Sprachauffassung aus, welche die <hi rendition="#italic">Distanziertheit des Gefühls vom Gedanken</hi>
                        (58) in der Sprache der Zeit nicht akzeptiert und in seinen <hi rendition="#italic">präzisen Worten</hi>
                        die gleichzeitige Gegenwart aller Erlebnisschichten verwirklicht habe (59).
                        diese Beziehung zur Sprache, die sittliche Radikalität und <hi rendition="#italic">der natürliche
                        Konservativismus eines österreichischen Aristokraten aus der Zeit vor 1848</hi>
                        (64) seien grundlegend für K., den Feind aller Ideologien. Seine satirische
                        Methode wird als die Kontrastierung der Realität mit einer <hi rendition="#italic">natürlichen
                        Ordnung von Normen des menschlichen Betragens</hi> (67) definiert, vor der jene
                        nicht bestehen kann. Für K. gebe es in moralischen Dingen kein
                        psychologisches Verstehen, sondern nur ein absolutes ,'Ja. Ja' oder 'Nein,
                        Nein'. In Zusammenhang mit den „Letzten Tagen" geht Heller auf die von K.
                        erkannte <hi rendition="#italic">Kluft zwischen dem geistigen und seelischen Vermögen des modernen
                        Menschen und der Wirklichkeit, die er geschaffen hat, ohne ihr geistig und
                        seelisch gewachsen zu sein</hi> (73), ein. Einiges über die Lyrik und das
                        "Theater der Dichtung". Siehe zu diesem Aufsatz <ref target="#kab-entry-7.6.01.2">7.6.01.2</ref> (Sailer).</note>
               <note type="source">Aus: Scheichl, Sigurd Paul: Kommentierte
                        Auswahlbibliographie zu Karl Kraus. München: edition text + kritik
                        1975.</note>
               <note type="category">Gesamtdarstellungen</note>
            </bibl>
         </listBibl>
      </body>
   </text>
</TEI>