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            <title level="a">Benjamin, Walter. "Karl Kraus (1931)." In: WB: Über Literatur. Frankfurt: Suhrkamp 1969, S. 104–139.</title>
            <title level="m">Digitale Karl-Kraus-Bibliographie. Digitalisierte Fassung von Sigurd Paul Scheichls Kommentierter Auswahlbibliographie zu Karl Kraus</title>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1036708799">Bernhard Oberreither</editor>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1043833846">Peter Andorfer</editor>
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            <p>Publication Information</p>
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            <p>Information about the source</p>
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            <bibl xml:id="kab-entry-3.1.02" n="Benjamin, Walter. &quot;Karl Kraus (1931).&quot; In: WB: Über Literatur. Frankfurt: Suhrkamp 1969, S. 104–139." prev="kab-entry-3.1.01" next="kab-entry-3.1.03">
               <num type="id">3.1.02</num>
               <num type="category">3.1</num>
               <author key="#kab-pers-00018">Benjamin, Walter</author>
               <title level="a">Karl Kraus (1931)</title>
               <title level="m">WB: Über Literatur</title>
               <pubPlace key="#kab-place-00019">Frankfurt</pubPlace>
               <publisher key="#kab-org-00165">Suhrkamp</publisher>
               <date when="1969">1969</date>
               <biblScope>S. 104–139</biblScope>
               <title level="s">Bibliothek Suhrkamp</title>
               <num type="series">232</num>
               <note type="comment">An zahlreichen anderen Orten gedruckt: vgl. K 1343, K 2033.
                        Einer der schwierigsten, zugleich aber auch wichtigsten Aufsätze über K.
                        Benjamin betont vor allem das Dämonische und Irrationale an K., der als
                        <hi rendition="#italic">Allmensch</hi>, als <hi rendition="#italic">Dämon</hi> und als <hi rendition="#italic">Unmensch</hi> gedeutet wird. Von Benjamins
                        Einsichten seien genannt: die Parallele des Bestrebens, Kunst und
                        Information voneinander zu trennen, zum Denken von Adolf Loos; die
                        Verbundenheit mit der österreichischen Tradition, wie sie besonders in
                        Stifter ausgeprägt ist; K.'s <hi rendition="#italic">mimisches Genie</hi>; der Bezug zum verachteten
                        Expressionismus; die Blindheit des Naturverhafteten gegenüber dem
                        soziologischen Bereich; der anarchische Zug seiner Liebe zu Offenbach; der
                        Zusammenhang seiner Lyrik mit dem bürgerlichen Lesebuch, dessen <hi rendition="#italic">Epigone</hi> K.
                        sei; die Verlegung des 'Ursprungs' in das Goethesche Weimar. Manches ist
                        überspitzt, manches zu sehr von Benjamins Voraussetzungen bestimmt. Im
                        ganzen jedoch fast unerschöpflich in seinen Anregungen und Einsichten. Über
                        den Essay und das Verhältnis K.-Benjamin siehe jetzt <ref target="#kab-entry-7.6.00.2">7.6.00.2</ref> (Kraft), S. 231–244.</note>
               <note type="source">Aus: Scheichl, Sigurd Paul: Kommentierte
                        Auswahlbibliographie zu Karl Kraus. München: edition text + kritik
                        1975.</note>
               <note type="category">Deutungsversuche</note>
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