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            <title level="a">Reich-Ranicki, Marcel. "Karl Kraus, sein Haß, seine Liebe." In: MRR: Nachprüfung. München: Piper 1977, S. 76–92, 300.</title>
            <title level="m">Digitale Karl-Kraus-Bibliographie. Digitalisierte Fassung von Sigurd Paul Scheichls Kommentierter Auswahlbibliographie zu Karl Kraus</title>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1036708799">Bernhard Oberreither</editor>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1043833846">Peter Andorfer</editor>
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            <p>Publication Information</p>
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            <p>Information about the source</p>
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            <bibl xml:id="kab-entry-3.3.4" n="Reich-Ranicki, Marcel. &quot;Karl Kraus, sein Haß, seine Liebe.&quot; In: MRR: Nachprüfung. München: Piper 1977, S. 76–92, 300." prev="kab-entry-3.3.3" next="kab-entry-3.3.4.1">
               <num type="category">3.3</num>
               <num type="id">3.3.4</num>
               <author key="#kab-pers-00247">Reich-Ranicki, Marcel</author>
               <title level="a">Karl Kraus, sein Haß, seine Liebe</title>
               <title level="m">MRR:
                        Nachprüfung</title>
               <pubPlace key="#kab-place-00037">München</pubPlace>
               <publisher key="#kab-org-00129">Piper</publisher>
               <date when="1977">1977</date>
               <biblScope unit="page">S. 76–92, 300</biblScope>
               <note type="comment">S. 76–82, 91 f. eine Polemik gegen K., der mit George und
                        Arno Schmidt den <hi rendition="#italic">hochmütigen und größenwahnsinnigen Anspruch auf
                            Unfehlbarkeit und auf totale Unterwerfung</hi> (76) gemeinsam habe; zum
                        Unterschied von anderen Satirikern [?] fehle ihm auch jede
                            <hi rendition="#italic">Selbstironie</hi> (78). K.s Dogma sei <hi rendition="#italic">Erlösung durch
                            Sprachkritik</hi> gewesen (79). Wiederholt Klischees aller Polemiken
                        gegen K., etwa den angeblich antisemitischen Charakter seines Werks (80
                        ff.). Der Rest ist eine bruchstückhafte Nacherzählung der Beziehungen
                        zwischen K. und Sidonie Nádherný. Hinter heutiger K.-Bewunderung
                        vermutet Reich-Ranicki faschistoides Denken. Beachtenswert, möglicherweise
                        auch glaubwürdig der Hinweis, daß die "Fackel" im Romanischen Café in Berlin
                            <hi rendition="#italic">meist in der Nähe gehobener Witzblätter</hi> gelegen sei
                        (91).</note>
               <note type="source">Aus: Scheichl, Sigurd Paul: Kommentierte
                        Auswahlbibliographie zu Karl Kraus. 5. Fortsetzung. In: Kraus-Hefte 10/11
                        (Juli 1979).</note>
               <note type="category">Polemiken (seit 1945)</note>
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