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            <title level="a">Stern, Joseph Peter. "Karl Kraus. Sprache und Moralität." In: Ornament und Askese im Zeitgeist des Wien der Jahrhundertwende. Hrsg. v. Alfred Pfabigan Wien: Brandstätter 1985, S. 168–177.</title>
            <title level="m">Digitale Karl-Kraus-Bibliographie. Digitalisierte Fassung von Sigurd Paul Scheichls Kommentierter Auswahlbibliographie zu Karl Kraus</title>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1036708799">Bernhard Oberreither</editor>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1043833846">Peter Andorfer</editor>
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            <p>Publication Information</p>
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            <p>Information about the source</p>
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            <bibl xml:id="kab-entry-5.1.8" n="Stern, Joseph Peter. &quot;Karl Kraus. Sprache und Moralität.&quot; In: Ornament und Askese im Zeitgeist des Wien der Jahrhundertwende. Hrsg. v. Alfred Pfabigan Wien: Brandstätter 1985, S. 168–177." prev="kab-entry-5.1.7" next="kab-entry-5.1.8.2">
               <num type="category">5.1</num>
               <num type="id">5.1.8</num>
               <author key="#kab-pers-00295">Stern, Joseph Peter</author>
               <title level="a">Karl Kraus. Sprache und Moralität</title>
               <editor key="#kab-pers-00229">Alfred Pfabigan</editor>
               <title level="m">Ornament und Askese im Zeitgeist des Wien der
                        Jahrhundertwende</title>
               <pubPlace key="#kab-place-00061">Wien</pubPlace>
               <publisher key="#kab-org-00019">Brandstätter</publisher>
               <date when="1985">1985</date>
               <biblScope unit="page">S. 168–177</biblScope>
               <note type="comment">Perspektivenreicher grundsätzlicher Aufsatz. Betont K.s
                        Theoriefeindlichkeit(169). Dennoch sei ein APRIORI erkennbar: daß ein
                        sprachliches Gebilde auch immer etwas von der moralischen Beschaffenheit
                        seines Verfassers verrate,wobei sich K. nicht auf dessen Gesamtwerk, sondern
                        auf einzelne Gebilde beziehe, im Sinne einer <hi rendition="#italic">atomaren
                            Sprachanschauung</hi> (169). Die Sprache sei für K. ein Medium, das zwar
                        nicht politisch sei, in dem aber, Freud vergleichbar,seine <hi rendition="#italic">autoritäre
                            Persönlichkeit</hi> (172) sich selbst zu behaupten suche. Die Sprache
                        gebe jedoch keinen <hi rendition="#italic">verläßlichen MORALISCHEN Maßstab</hi> ab (173); das
                        Böse bestehe auch unabhängig von der Sprache. Der Wert der K.schen Satire
                        liege daher nicht in ihrer Moralität, <hi rendition="#italic">sondern in ihrer dichterischen
                            oder fiktiven Seinsweise</hi> (177). Mit einer bedenkenswerten Bemerkung
                        über die Eigenwilligkeit von K.s Lektüre anderer Autoren (174).</note>
               <note type="source">Aus: Scheichl, Sigurd Paul: Kommentierte
                        Auswahlbibliographie zu Karl Kraus. 15. Fortsetzung. In: Kraus-Hefte 38
                        (April 1986).</note>
               <note type="category">Probleme der Satireninterpretation</note>
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