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            <title level="a">Sander, Emil. Gesellschaftliche Struktur und literarischer Ausdruck. Über "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus. Theorie – Kritik – Geschichte. Königstein/Ts.: Scriptor 1979, [XIV +] 322 S.</title>
            <title level="m">Digitale Karl-Kraus-Bibliographie. Digitalisierte Fassung von Sigurd Paul Scheichls Kommentierter Auswahlbibliographie zu Karl Kraus</title>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1036708799">Bernhard Oberreither</editor>
            <editor ref="https://d-nb.info/gnd/1043833846">Peter Andorfer</editor>
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            <p>Publication Information</p>
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            <p>Information about the source</p>
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            <bibl xml:id="kab-entry-8.07.2.23" n="Sander, Emil. Gesellschaftliche Struktur und literarischer Ausdruck. Über &quot;Die letzten Tage der Menschheit&quot; von Karl Kraus. Theorie – Kritik – Geschichte. Königstein/Ts.: Scriptor 1979, [XIV +] 322 S." prev="kab-entry-8.07.2.22" next="kab-entry-8.07.2.24">
               <num type="category">8.07</num>
               <num type="id">8.07.2.22</num>
               <author key="#kab-pers-00447">Sander, Emil</author>
               <title level="m">Gesellschaftliche Struktur und literarischer Ausdruck. Über
                        "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus</title>
               <pubPlace key="#kab-place-00080">Königstein/Ts.</pubPlace>
               <publisher key="#kab-org-00156">Scriptor</publisher>
               <date when="1979">1979</date>
               <biblScope unit="page">[XIV +] 322 S.</biblScope>
               <title level="s">Theorie – Kritik – Geschichte</title>
               <num type="series">18</num>
               <note type="comment">Zugleich Diss. Kassel 1977. Die Arbeit, deren Verfasser von
                        K., von seinem konkreten historischen Umfeld, von
                        literaturwissenschaftlichen Methoden und wohl überhaupt von Literatur
                        gleichermaßen keine Ahnung hat und obendrein einen unleidlichen Stil
                        schreibt (vgl. Kraus-Heft 18, 1981, 11 f.), tut im wesentlichen nichts
                        anderes als Zitate aus Marx, Adorno und Benjamin durch mehr oder minder
                        willkürlich herausgegriffene Passagen aus den "Letzten Tagen der Menschheit"
                        illustrieren. Der Grundansatz ist gleichwohl interessant: der Versuch, den
                        Stellenwert der Satire in der kapitalistischen Gesellschaft zu bestimmen (zu
                        der sie als Bestandteil einer Einheit gehöre; 26 u. ö.); die Zuordnung K.s
                        zu bürgerlichen Formen der Melancholie (28 ff.); die (allerdings schwer
                        nachvollziehbare) Herstellung einer Beziehung von K.s zitierender Satire zur
                        Allegorie im Sinne Walter Benjamins (72 ff.); auch die Überlegungen zum
                        Zusammenhang des Kriegsdramas mit dem barocken Trauerspiel (261 f.). Jedoch
                        wird Beweisführung durch emphatische Wiederholung ersetzt: die
                        Einzelanalysen sind durchwegs wertlos. Vgl. die Rezension von Ansgar Hillach
                        in: Germanistik 21 (1980), Nr. 6153.</note>
               <note type="source">Aus: Scheichl, Sigurd Paul: Kommentierte
                        Auswahlbibliographie zu Karl Kraus. 12. Fortsetzung. In: Kraus-Hefte 30
                        (April 1984).</note>
               <note type="category">"Die letzten Tage der Menschheit"</note>
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