Leschnitzer, Franz. "Der Fall Karl Kraus (1934–1964)." In: FL: Von Börne zu Leonhard oder Erbübel – Erbgut?. Rudolstadt (DDR): Greifenverlag 1966, S. 88–131.

Kategorie
Deutungsversuche
KAB-Nummer
3.1.23
Autor*innen
Leschnitzer, Franz
Titel
Der Fall Karl Kraus (1934–1964)
Erschienen in
FL: Von Börne zu Leonhard oder Erbübel – Erbgut?
Datum
1966
Verlag(e)
Greifenverlag
Ort(e)
Rudolstadt (DDR)
Seiten
S. 88–131
Kommentar
Arbeiten zu K. aus 30 Jahren (aber nicht aus der Zeit, in der Leschnitzer K. nahestand). Auf die einleitende, 1935 in Moskau erschienene Polemik hat K. selbst noch reagiert (F 917/22, Februar 1936). Arbeitet aus marxistischer Sicht kritisch die bürgerlich-idealistischen Komponenten von K.'s Denken, seinen Irrationalismus und seine Sprachmetaphysik heraus; K. erscheint so als Ideolog des kleinbürgerlichen Anarchismus. Zwar undifferenziert, aber anregend. Mit dem zeitlichen Abstand von 1933/34 werden die Arbeiten weniger polemisch, so die Ausführungen über K.'s Reflexionslyrik und über Brechts Verhältnis zu K. Enthält K 880 = K 881, K 1608 = K 1612.
Quelle
Aus: Scheichl, Sigurd Paul: Kommentierte Auswahlbibliographie zu Karl Kraus. München: edition text + kritik 1975.
How to cite: Digitale Karl-Kraus-Bibliographie. Digitalisierte Fassung von Sigurd Paul Scheichls Kommentierter Auswahlbibliographie zu Karl Kraus. Hrsg. v. Bernhard Oberreither und Peter Andorfer. ACDH. Wien 2025. URL: https://karl-kraus.github.io/kb-static/kab-entry-3.1.23.html